Lieben & Leben -

was ist das Leben schon ohne die Liebe..?
Und immer wieder ist man auf der Suche nach der Antwort:
Gibt es sie, die wahre, ewige Liebe ?

 

Strandgut Wenn ich doch Wind nur wär... Ein kleines Lächeln...
     
Indianerschwur Pentagramme Meine Seele
     
Es war Liebe... Dialog Verratene Liebe
     
Dich lieben... Gemeinsam mit dir... Dich...
     
Aus der tiefsten Tiefe  Der Quelle gleich... Mit stark geblähten Segeln
     
Sage mir... Nur einmal noch... Sanft...


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Gemeinsam mit dir


In deinen Armen liegen
Und gemeinsam mit dir
Den Schlaf finden.
Verschlossenen Auges
Einen Traum träumen
Von dem ich
Bei Tage glaubte
Er wäre unerreichbar.

In deinen Armen liegen
Und gemeinsam mit dir
Das Fühlen lernen.
Mit zarter Hand
Flüsse und Ströme
Auf deine Haut zeichnen
Die wilder sind
Als alle Wasser.

In deinen Armen liegen
Und gemeinsam mit dir
Das Fliegen lernen.
Zärtlich erregt
Der Welt entschweben
Und Flügel schenken
Die höher noch tragen
Als jeder Sturmwind.

Das alles. Mein Liebster,
Gemeinsam mit dir!


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 






Nur einmal noch...

Laß uns´re Seelen
Sich berühren
Im zarten Tanz
Zur Melodie.
Nur einmal noch
Möchte ich spüren
Was Ewig ist
Und Harmonie.

Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 


Meine Seele,
Die Unsterbliche,
Gab ich
Vor langer Zeit schon
Dir
Zum Geleit.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Aus der tiefsten Tiefe
Ruft meine Seele
Zu dir empor.

Aus den Wirren
Verzweifelter Träume
Schicke ich dir Botschaft.

Auf den Fluten
Geweinter Tränen
Setze ich Segel der Liebe.

Um
Aus dem Innersten
Meines Herzens
Dir Liebe zu schwören.

Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 




 

 

 




Foto: Sandra Happekotte

Foto: Sandra Happekotte ©


 

 

 

 

 

 

 



Pentagramme
Auf den Boden gemalt,
Schwarzer Kerzen
Leises Flackern.
Rituelle Gesänge,
Bannsprüche,
Gebrauter Liebestrank.

Alles,
Wirklich alles
Täte ich
Allein
Um dich zu halten.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Foto: Unbekannt


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wenn ich doch Wind nur wär´,
Dann könnt ich zu dir wehen.
Du könntest mich zwar spüren,
Doch niemals wirklich sehen.
Ich könnte bei dir sein
Wo immer du auch bist
Und würd´ ins Ohr dir raunen
Wie sehr ich dich vermißt´.

Wenn ich nur Welle wär,
Dann könnt ich dich umwogen
Und fühlte mich nicht mehr
Um deine Näh´ betrogen.
Wärst du durch mich ermüdet
Würd´ ich ans Land dich spülen
Und mit der letzten Kraft
Dein braunes Haar umspülen.

Wenn ich ein Vogel wär´,
Dann würd´ es mir gelingen
Die Wolken zu erobern
Mit meinen starken Schwingen.
Ich hätt´ ein einzig Ziel
Und wär´ daran gebunden
So lang umher zu fliegen
Bis daß ich dich gefunden.

Doch bin ich nur als Mensch
Gezeugt und auch geboren
Und hab durch manchen Fehler
Den Mut zur Tat verloren.
Als Mensch hoff ich auf Wunder
Wenn ich nicht weiter weiß
Und kann oft dort nicht handeln
Wo ich mich schuldig weiß.


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

Foto: Sandra Happekotte

Foto: Sandra Happekotte ©


 

 

 

 


 

 

 


 


Du fragst, wie wahre Liebe spricht;
Sie spricht zu dir durch ein Gedicht.
Wer eines zu Papier gebracht
Hat jede Zeile wohl bedacht.
Doch führte ihn nicht sein Verstand -
Vielmehr das Herz die Worte fand !

Hat er dann nicht am rechten Ort
Nur angereimt ein passend´ Wort ?
Ist Liebe denn gleich Poesie ?
Dann will ich gerne fragen: Wie ?
Dann hätte doch - wenn´s irgend geht
Ein jeder Dichterqualität.

Ich glaub, du bist ein Narr, fürwahr !
Der Sinn wird dir nicht offenbar.
Nicht jeder ist gleich ein Poet
Nur weil vor Liebe er vergeht.
Er wird unendlich leiden müssen,
Soll ihn die rechte Muse küssen.

Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 



Indianerschwur

Ein alter Indianer,
Ein echter,
Hat ihn mir einst gezeigt,
Den Liebesschwur.
Die geschlossene Hand
Auf sein Herz gelegt,
Sie langsam öffnend
Auf meines legend
Flüsterte er leise:
"Mein Herz zu deinem -
Tausend Leben lang.
Hetschetu weloh !"


Gisela Happekotte ©

Hetschetu weloh = So sei es wahrhaftig
(Sprache der Oglala-Sioux)

Foto: Unbekannt

 

 

 

 

 

 

 


Sanft
Legen sich
Meine Gedanken
Auf
Deine Haut
Und
Sind dir so
Ein wärmender Umhang,
Der dir sogar
Eine Geschichte
Zu erzählen hat.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Foto: Sandra Happekotte

Der Quelle gleich
Die irgendwo
Geheimnisvoll entspringt
Und still verborgen
Manchen grauen
Kieselstein bezwingt...
Ihn formt
Und rundet
Und recht oft
Ein Stück weit
Mit sich trägt...
Ja, dieser zarten
Quelle gleich
Hast du
Mein Herz bewegt.


Gisela Happekotte ©

Foto: Sandra Happekotte ©

 

 

 

 

 

 


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Ein kleines Lächeln
Ab und zu -
Ein zarter Blick verstohlen...
Ein Mund, der
Zärtliches verrät -
Ein Herz gilt es zu holen.

Ich will´s dir stehlen,
Heimlich sacht -
Du sollst es kaum vermissen...
Entschädigt wirst du
Schon von mir -
Mit tausend zarten Küssen.

Ich werd´s bewahren
Alle Zeit -
Ich werd es hegen, pflegen...
In meiner Brust
Gut aufbewahrt
Werd ich´s zu meinem legen.


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Sandra Happekotte


Dich...
Aus meinem Herzen verbannen,
Aus meinem Kopf schlagen,
Aus meiner Brust reißen...

Dich...
Aus meinem Fleisch schneiden,
Aus dem Erinnern löschen,
Aus meiner Seele brennen...

Dich...
Mit neuen Gedanken übermalen,
Mit Farben überdecken,
Und vergessen machen...

Nur so
Finde ich wieder Frieden.


Gisela Happekotte ©

Foto: Sandra Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 


Mit stark geblähten Segeln
Flieh ich aufs offne Meer
Hinaus in weite Ferne -
Die Trennung fällt nicht schwer.

Auf eine grüne Insel
Verschlägt mich mein Geschick
Hier werd ich auf dich warten,
Für mich gibt's kein Zurück.

Suchend werd ich am Strande steh´n,
Den leisen Wellen lauschen
Mir eine Zeit mit dir erträumen,
Und daran mich berauschen.

Dann sehe ich am Horizont
Ein Boot die Segel streichen;
Du bist an Bord und winkst mir zu,
Wirst mich schon bald erreichen.

Auch du flohst raus aufs offne Meer
Allein um mich zu finden.
Glückselig werden wir nun sein -
Das Schicksal überwinden.

Das Ziel war, endlich "eins" zu sein,
Dem andern zu verfallen.
Allein für diese Seligkeit
Trennten wir uns von allem.

Ich floh genau wie du, mein Freund,
Aus meinem alten Leben
Um all die Liebe tief in mir
Nur noch an dich zu geben.


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 



 

 



 

 


 

Foto: Unbekannt

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sage mir, was ist die Liebe,
Sage mir wie man sie spürt.
Hat man mit dem Atemzuge
Fremde Seele schon berührt ?

Ist ein einzig heben, senken
Meiner Brust schon Zauberei ?
Kann ich dich so an mich binden
Oder bleibt es Liebelei ?

Ernst ist´s mir mit meinem Wunsch
Stets in deinem Herz zu sein.
Atme, atme meine Liebe,
Atme meine Seele ein !


Gisela Happekotte ©