Du und ich -

hier möchten meine Gedichte von dem erzählen,
was leider allzu oft unausgesprochen bleibt.
Worte, die Gedanken sind.
Vom Du - zum Ich - zum Wir..?

 
Mit dem Wind

Wein dich aus

Das Herz
   
Winterliebe Ich brannte, glühte... Der frische Schnee
   
Du bist mein Atem Wieviel Silberlinge Unendliche Ruhe
   
Irrtum Ich möchte fliehen Du maltest mir den Himmel
   
Mein Weg Du tanzt mit mir... Als ich mich zu dir legte
   
Wie aber... Blutmond - 21.2.2008 Du bist für mich...
   
Oft fürchte ich... In uns... Kontinentaldrift

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kontinentaldrift

Wir - zwei Schelften -
Werden aneinandergerieben,
Zusammengepresst,
Auseinandergedrängt.

Doch, es bedarf mehr
Als die Masse und Kraft
"Einer" Erde
Um uns wirklich
Voneinander zu trennen.


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Foto: Sven Petzold


Foto:  © Sven Petzold

                                                                       

 

 

 


In uns...

In uns
Unendliche Räume
Die zu entdecken, erkunden,
Zu erforschen sich lohnten...

In uns
Unendliches Empfinden
Das zu fühlen, zu spüren,
Zu leben noch wäre...

In uns
Unendliche Liebe
Die zu teilen, zu halten,
Zu geben noch wäre...

In uns
- Ganz unendlich in uns -
Du und ich.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 


 

 



 


Wie aber
Die Zärtlichkeit sagen,
Die uns einst zeichnete ?
Selten geworden
Ganz leis
Und verschwiegen...



Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Oft fürchte ich,
Daß schon
Der leiseste Windhauch
Meine Gedanken losreißt
Und in die Ferne trägt.

Welch ein Verlust !

Trüge er doch so
Auch mein stetes Erinnern an dich
Für immer fort.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Als ich mich
Zu dir legte,
Den Kopf
Gebettet auf deiner Brust,
Lauschte ich
Dem beruhigenden Klang
Deines Herzens.

Als ich mich
Zu dir legte
Und meine Hände
Sanfte Ausflüge
Auf deiner Haut machten,
Fühlte ich
Dein tiefes Empfinden.

Als ich mich
Zu dir legte
Und es verschmolz
Mein Ich mit deinem
Wußte ich: Es wird für immer sein,
Denn wir sind Ewig !


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Du tanzt mit mir
Und plötzlich
Erkenne ich genau,
Daß ich durch deine Augen
In deine Seele schau.
Ich schau auf Leid, auf Freude,
Auf manchen tiefen Schmerz;
Du tanzt mit mir
Und plötzlich
Erkenne ich dein Herz.

Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Ja,
Ich ging für dich
Über glühende Kohlen.
Doch -
Es war ein Irrtum
Zu glauben,
Ich hätte mich dabei
Nicht verbrannt.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Mein Weg
Der irgendwo
Deinem begegnet
Ohne ihn zu kreuzen
Verläuft wohl ewig
Parallel zu deinem.
Getrennt
Und doch nah
Gehen wir so
Gemeinsam unserer Wege
Und sind dennoch
Nicht vereint.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 




 

Foto: Gisela Happekotte


Foto: Gisela Happekotte ©

 

 

 

 


Ich möchte fliehen...

Ich möchte fliehen
Vor den Schatten
Die auf mich fallen,
Weil andere sie werfen...

Möchte fliehen
Vor dem bisschen Himmel
Der sich für mich verdunkelt
Weil jemand anderer
Sich zwischen uns stellt...

Zwischen:
Mich und das Licht;
Dich und mich !


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Sandra Happekotte

Winterliebe

Dicke weiße Flocken fallen nieder
Und lassen mich an dich denken.
Immer,
Immer wenn Schnee fällt
Bist du mir nah.
Immer,
Immer wenn das Wasser
Die Form ändert,
Sich zusammenschließt,
Strukturieret,
Kristalle bildet - sternförmig -
Immer dann
Bist du mir nah.
Du,
Mein Winterengel.

Gisela Happekotte ©

 Foto: Sandra Happekotte ©                            

 

 

 



Mit dem Wind
Wollt´ ich einst ziehen -
Wußte nicht einmal wohin.
Meine Freiheit
Wollt´ ich finden -
Suchte nicht einmal den Sinn.

Mit dem Wind
Will ich heut fliegen -
Endlich weiß ich auch wohin.
Meine Liebe
Will ich finden -
Alles zieht mich zu dir hin.



Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Foto: 
Unbekannt

 

 

 

 

 

 


Du bist für mich
Der Tag
Der mir die Nacht vertreibt.
Für mich
Bist du die Feder
Die diese Zeilen schreibt.

Du bist das Meer
Auf dem mein Herz
Im wilden Sturme treibt
Und jeder Augenblick
Wird mir
Durch dich Unendlichkeit.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wein´ dich aus
An meinem Herzen
Lehn´ dich an
An meine Brust.
Ach, von deiner
Großen Sehnsucht
Habe ich
Doch nicht gewusst.

Ahnte nicht
Wie sehr du leidest
Und daß dich
Die Sehnsucht quält.
Sag, mein Liebster,
Warum hast du
Mir nicht von dem
Schmerz erzählt ?

Denn auch ich
Trug still und heimlich
Meine Sehnsucht
In der Brust.
Ach, mein Liebster,
Warum hab ich
Nichts von deinem
Schmerz gewußt ?


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ich brannte, glühte
Und erlosch
Im Feuer wahrer Liebe.
Und einzig
Asche, Feuer, Rauch
War das was übrig blieb.

Du hast
In deine ferne Welt
Mich ganz hineingezogen
Und mich dabei
Ganz unverwandt
Um meine Welt betrogen.

Ich merkte kaum
Was du mir nahmst,
So viel schienst du zu geben...
Du brachtest mir
Glückseligkeit
Und raubtest mir mein Leben.


Gisela Happekotte ©
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Sandra Happekotte


Der frische Schnee
Verrät mir deine Spuren
Ich geh den Weg
Den du gegangen bist
Und deine Stimme
Läßt der Wind mich hören
Die leise flüsternd sagt
Daß du mich nie vergißt.
Und wenn ich diesen Spuren folge
Egal wohin der Weg mich führt
Wirst du mein leises Flüstern hören
Den Atem spür´n
Der dich ganz sacht berührt.
Der frische Schnee
Gibt mir Gewißheit :
Du wirst für immer
Bei mir sein.
Es trennen uns
Nur wenig Schritte
Und irgendwann
Hol´ ich dich ein.


Gisela Happekotte ©


Foto: Sandra Happekotte ©

 

 

 

 

 

 


 


Du bist mein Atem, Liebster,
Läßt meine Brust sich heben
Und füllst so meine Lungen
Stets auf das neu´ mit Leben.

Du bist das Licht mir, Liebster,
Machst, daß mein Sein erhellt.
Durch dich erst seh ich klar;
Du zeigst mir meine Welt.

Du bist mir Wasser, Liebster,
Wenn ich vor Durst vergehe
Und machst, daß ich bei Trockenheit
Noch meiner Wege gehe.

Du bist mir Brot, mein Liebster,
Wenn mir der Hunger droht;
Du bist ein Labsal mir
In allerhöchster Not.

Du bist für mich das Leben,
Mir lang schon anverwandt.
Mit dir geh ich Äonen schon
Gemeinsam Hand in Hand.


Gisela Happekotte ©

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Familienfoto


Ruhe, unendliche Ruhe...

Wenn ich
Am Rhein sitze,
Übers Wasser schaue,
Und das leise Rauschen höre...
Wenn ich
Den Schiffen nachsehe,
Deren Wellen
Meine Füße umspülen...
Wenn meine Hände
Kiesel aufnehmen
Und meine Augen Ausschau halten
Nach Schätzen
Von Muscheln und Krebsen...
Wenn ich
In diesem Augenblick
Endlichkeit
Und Unendlichkeit empfinde,
Weiß ich
Wo ich meinen Frieden finde,
Weiß ich
Wo du bist.


Gisela Happekotte ©
Foto: Familienfoto

        

 

 

 

 

 

 


Sag,
Wieviel Silberlinge
Hast du als Lohn bekommen
Dafür,
Daß du Verrat
An mir begangen hast...

Wie oft
Krähte der Hahn
An jenem frühen Morgen
Als du mir
Glauben machtest,
Daß du die Wahl nicht hast...

Und sag,
War denn der Kuß
Den du zum Abschied schenktest
Auch nur
Ein Judaskuß - 
Verbunden mit Verrat ?

Sag,
Wieviel Silberlinge
Hast du als Lohn bekommen
Wie oft krähte
Der Hahn -
Warum nur der Verrat ?


Gisela Happekotte ©